Aktiendepot

Wer sich Aktien kaufen möchte, benötigt dafür ein Aktiendepot. Diese Aktiendepots sind eine Grundvoraussetzung für den Kauf von Aktien. Diese Aktiendepots dienen im Prinzip der Aufbewahrung der eigenen Aktien. Natürlich befinden sich in Aktiendepots keine Aktien aus Papier. Es handelt sich dabei rein um Informationen. Gespeichert werden der Einkaufspreis, der aktuelle Tageskurs, natürlich die Bezeichnung der Aktien und weitere Informationen über die Wertpapiere.
Was sind Online Aktiendepots?
Aktiendepots kann man bei der Hausbank vor Ort eröffnen, bei einer Direktbank im Internet oder bei einem auf den Online Aktienhandel spezialisierten Anbieter. Online Aktiendepots bieten auf den ersten Blick einen Vorteil gegenüber einem Depot, welches „vor Ort” bei einer Bank geführt wird. Der Besitzer des Aktiendepots hat jederzeit von praktisch jedem Ort der Welt aus Zugriff auf seine Aktien und kann so natürlich schneller reagieren, falls die Kurse das erforderlich machen. Online Aktiendepots werden mittlerweile von sehr vielen Anbietern angeboten. Deshalb empfiehlt es sich vor der Entscheidung für einen dieser Anbieter einen genauen Vergleich mehrerer Firmen durchzuführen, da sich die Konditionen und Gebühren doch erheblich unterscheiden können. Zum Aktiendepot Vergleich
Gebühren und Konditionen bei Aktiendepots

Je nach Anbieter fallen unterschiedlich hohe Kosten für das Führen eines Aktiendepots an. Viele Anbieter verlangen eine jährliche Pauschalgebühr für das Führen eines Aktiendepots. Allerdings verzichten vor allem Anbieter von Online Aktiendepots schon einmal darauf. Hier lohnt sich ein Vergleich allemal. Neben dieser Grundgebühr entstehen Gebühren beim An- und Verkauf von Aktien. Diese Gebühren variieren je nach Anbieter. Ein Depot Vergleich lohnt auf jeden Fall: Aktiendepot Vergleich
Einige Anbieter sind allerdings dazu übergegangen, einen bestimmten Prozentwert des Kurswertes der gehandelten Aktien zu berechnen. Diese Gebühr beträgt normalerweise zwischen 0,2 und 0,3 Prozent. Einige Banken bieten eine so genannte Maximalgebühr an. Damit steigen die prozentual erhobenen Gebühren ab einem gewissen Umsatz nicht mehr an. Dies gilt allerdings nur pro Order. Darüber hinaus gibt es Online Aktiendepots, welche mit einer Flatrate aufwarten können. Hier wird eine Grundgebühr bezahlt, welche dann für jede Order gilt. Somit sind die Gebühren unabhängig von der Höhe der Order. Mehr über Aktiendepotgebühren
Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern
Nicht jeder Anbieter von Online Aktiendepots bietet denselben Umfang und Service. Bei einigen Online-Brokern können beispielsweise nicht alle Wertpapiere (beispielsweise Aktien, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine) gehandelt werden. Der Kunde muss sich also darüber im Klaren sein, mit welchen Papieren er handeln möchte. Ändert sich das Tradingverhalten im Laufe der Zeit, so muss eventuell über einen Wechsel des Aktiendepots (Mehr dazu: Aktiendepot wechseln )zu einem anderen Anbieter nachgedacht werden.
Ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die Website der Online-Broker. Diese sollte nach Möglichkeit klar strukturiert, übersichtlich und einfach zu bedienen sein. Muss der Kunde erst umständlich nach der richtigen Seite suchen, kann ihn dieser Zeitverlust theoretisch bares Geld kosten. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor sind die gewährten Guthabenzinsen.
Denn auf dem Konto des Aktiendepots liegt in der Regel ein relativ hoher Guthabenbetrag. Dieser wird verzinst. Diese Zinsen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich hoch. Bei einigen Online-Brokern hängen diese auch von der jeweiligen Höhe des Guthabens ab. Deshalb sollte man vor der Eröffnung eines Aktiendepots auch hierauf ein Auge werfen.
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